Schon sind mehr als zwei Wochen meiner Ferien um. Die Tage und Stunden vergehen wie im Flug, ohne das ich irgendetwas sinnvolles vollbracht habe. Naja, abgsehen vomGebastel und der intensivreinigung meines Zimmers. Auch der Aufbau meines ProgressSL geht nur schleppend da ich immer noch auf die Kurbel und ein paar Kleinteile warte.
Die Bremsen


Ich habe mich wieder für einen Satz Avid Ultimate entschieden. Die Bremsen haben eine ausgezeichnete Bremsleistung und haben mich am Scott nie enttäuscht. Auch optisch passen sie ziemlich gut in mein Konzept und ergänzen die roten Akzente. Ich bin leider noch nicht schlüssig ob ich das Rad wieder mit Alligator Discs ausstatte. Die CS Scheiben von Avid sind grundsätzlich sehr Leistungsfähig und Probleme wie quietschen oder klingeln begünstigen sie kaum. Leider sind die Discs mit 105g und 107g doch noch eine Ecke schwerer und ich verschenke exakt 28g. Weitere 24g wären drin wenn ich einen Satz Titan Schrauben benützten würde.

Ich werde wohl für die ersten Fahrten die CS drauf lassen und später die Alligator vom Scott verbauen. Wenn meine Racefeile fertig ist werde ich zwecks Touren auch wieder eine 185er am Scott montieren.
Besonders erfreut war ich über die exakt abgelängten Bremsleitungen, so fällt es mir auch leichter ein sauber aufgeräumtes Cockpit zu gestalten und die Kabel sinnvoll zu verlegen. Als Tip möchte ich noch die 5mm Abstandhalter anführen. Ich verschwende lieber ein paar Gramm wenn mir dafür die Kabel nicht den Rahmen abscheuern. Funktionieren prächtig und bleiben an Ort und Stelle.
Der Gabelschaft

Ich bin in so “endgültigen” Dingen wie dem Ablängen des Gabelschaftes immer etwas zimperlich. Falsch gemessen, Gabel hinüber, unausweichlich. Aus dem mtb-news Forum habe ich entnommen das es zu Testzwecken kein Problem sei, eine Vielzahl an Spacern zu verbauen um die Sitzposition zu ermitteln. Gelesen getan, alles aufgesteckt, Linie gezogen und abgesägt. So bleiben mir immerhin ein paar cm Spielraum. Achja, vergesst niemals die Kanten zu brechen, die sind wirklich Messerscharf.
Das einziehen der Sternkralle war zum Glück eine bequeme Sache. Mit einer Gewindestange und grossen Unterlagsscheiben habe ich sie sozusagen in den Schaft gezogen. Die saubere Ausrichtung erfolgt mit dieser Methode automatisch. Natürlich wär ein Einschlag-Werkzeug schneller, aber für die paar mal wo ich das brauche, nehme ich mir gerne ein paar Minuten mehr Zeit.
Leider hatte ich missachtet dass man doch einige Millimeter unter der Markierung sägen sollte. Beim ersten Zusammenbau hat sich alles ein wenig zusammengezogen und ich konnte die Lager nicht wirklich “spannen”. Also alles noch einmal auseinander nehmen und den Schaft einspannen. Mit einer Eisenfeile habe ich Stück für Stück ein paar mm abgetragen bis alles passte.
Was noch fehlt
Im moment warte ich nur noch auf die Kurbel die I-Link Zughüllen und die Sattelschelle. Ansonsten habe ich alles beisammen und bin bereit für den finalen Aufbau. Ich habe mir sogar überlegt diesen per Zeitraffer zu filmen. Meine neue Ixus hat dafür eine bequeme Funktion eingebaut und ich hätte nicht gedacht das ich diese jemals brauchen würde.
Zeitfresser


Um die Zeit zu überbrücken habe ich den Seilzug meiner alten Manitou Black repariert. Mit hilfe von mehreren Manuals habe ich die Einheit zerlegt und war nicht schlecht erstaunt als ich einen “kritischen” Ölstand vorfand. Da wundert es mich auch nicht das die Gabel eine schlechte Performance bzw zu weich war. Auch das Kabel hat mich vor eine Herausforderung gestellt. Der Anschlag ist nicht Zylindrisch wie Handelsüblich sondern eine Kugel. Wie gut das ich eine Menge Feilen zur Hand habe