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Artikel Tagged ‘Freiheit’

Home Sweet Home

14. Juni 2010 1 Kommentar

Schon wieder ist über eine Woche vergangen seit ich meine Füsse auf heimatlichen Boden gestellt habe. Wie herrlich war der Moment als ich in Zürich aus dem Flieger gestiegen bin und mein Vater mich begrüsst hat. 15 Monate war es her als ich meine Familie das letzte mal persönlich gsehene habe. Der erste Atemzug in Schweizer Freiheit war eine Wohltat, klare kalte Luft, fast als ob ein unsichtbarer Widerstand verschwunden wäre und das atmen leichter geworden wäre. Doch das eigentliche Stichwort ist „kalt“, an 34° gewohnt habe ich die ersten Tage ohne Übertreibung frierend verbracht. Socken, Pullover und Trainerhosen waren wieder Pflicht um bei etwa 10 Grad Lufttemperatur über die Runden zu kommen.  

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Eine Idee wird zur Realität

28. Februar 2009 1 Kommentar

Wir haben den 26. Februar. Ich sitze hier in meinem nicht wieder erkennbaren Zimmer und denke nur noch WOW, das Zimmer sieht kahl aus. Der Schrank ist zerlegt, der Pult leer und ausgeräumt, der Boden belegt mit unwichtigen Dingen, der Müllsack bis oben voll. Wie die Zeit nur verging. Als ob es noch gestern war, denke ich an die Tage zurück, genauer gesagt an den Tag als Mike und ich in einer Spelunke eine Idee aufnahmen. Eine Idee welche auch nach einem Abend mit ein paar Bieren weiter bestehen sollte. Wir sprachen das Thema Reisen, Welt, Freiheit an. Von da an änderte sich vieles. Informationen wurden eingeholt, nächste Treffen mit dem Thema „Weltreise“ wurden einberufen und es wurde immer konkreter.

Die Reisepläne nahmen Gestalt an, der Job wurde gekündigt und die letzten 3 Monate begannen. Vieles wurde in dieser Zeit vorbereitet. Über Materialien wie Rucksack und Schlafsack wurde diskutiert. Die nötigen Impfungen vorgenommen, Visa organisiert und allerlei mehr. Mittlerweile wurden auch die ersten Stationen gebucht und so kann die Reise bald starten (Hier mal schon einen Gruss und ein Dankeschön an Strani und Butto für die Unterkunft). Der grösste offne Punkt ist aktuell noch das Packen. Was kommt rein, was bleibt draussen. Wie viele Kilos will man wirklich mit sich herumschleppen, (Mike trägt ja eh schon paar zu viele am Bauch…) – was mutet man sich selber zu. Werde ich im Norden erfrieren? Habe ich genügend warme Sachen eingepackt? Was habe ich vergessen? Passt überhaupt alles in den Rucksack? Noch 5 Tage bis zum Start, 5 Tage….

-so long, Modi-

Big Show

17. November 2008 1 Kommentar

Viel zu tun und wenig Zeit, wenig Zeit für das Blog, wenig Zeit für mich und noch weniger Zeit für sportliche Betätigungen. Ich hab das Blog ziemlich arg vernachlässigt, insbesondere in Anbetracht der tollen News. Aber erst mal eins nach dem anderen.

Die 90k Höhenmeter sind voll, oder zumindest zu 98%. Warum die Messungenauigkeit? Ganz einfach, ich war zu faul meinen Garmin in die Rep. zu schicken und hab das als ausrede benützt ihn nicht an mein HT zu schrauben. Da ich aber eigentlich immer die selbe Strecke fahre konnte ich mir mit dem Strich-Prinzip einfach merken wie viel schon zurückgelegt wurde. Juhee, Jahresziel um 100% überflogen. Zufrieden bin ich trotzdem irgendwie nicht…aber das ist ein anderes Thema, oder vielleicht auch nicht ;-)

So jetzt die “Big News”, ich habe meinen Arbeitsvertrag gekündigt und werde im Februar frei sein.  So frei wie man sein muss um den Kopf einmal vernünftig zu entleeren. Frei mich nahezu ziellos in der Welt zu bewegen. Ich werde die Freiheit geniessen mich nach einem nicht ganz definierten Zeitraum neu zu orientieren, oder in alte Muster zurückzukehren. Ich werde Reisen, viel Reisen!

Mit einem langjährigen und guten Freund werde ich Ende Februar einen sehr speziellen und für mich ungeheuer wichtigen Trip in Angriff nehmen. Er, ebenfalls in einer eher unglücklichen Beruflichen Lage und frei von Familie und Verpflichtungen, hat mich überhaupt erst zu diesem wichtigen Schritt bewegt. Alleine hätte ich mich kaum  überwunden und ich vermute der Herzinfarkt wäre schneller gekommen als meine Entscheidung ;-)

Nach der ersten euphorischen Phase, gehe ich mit sehr sehr gemischten Gefühlen an die Sache. Wann sind wir wo? Was brauch ich noch alles? Wie viele Socken soll ich mitnehmen? die Fragen scheinen unzählig und ich als selbst ernannter Planungsfreak stehe diesen schwarzen Löchern doch eher skeptisch gegenüber. Selbst wenige Stunden der Ungewissheit lösen bei mir ein ungutes Gefühl aus und das kann es doch eigentlich nicht sein. Ich möchte mich einfach dazu überwinden diese Planlosigkeit einmal für mich zu gewinnen und dadurch mich selbst besser kennen zu lernen, einfach einmal Planlos sein und die Stoppuhr bewusst zur Seite legen.

In den nächsten Wochen werde ich wohl noch öfters über die Planung und damit verbundenen Schwierigkeiten berichten. Auf jedenfalls bin ich gespannt und nervös auf den Tag X, warum kann es nicht gleich Februar sein ;-)

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