
Ich fotografiere ja schon seit Jahren als Hobby und habe mir die einen oder anderen Fertigkeiten angeeignet, Bildkomposition, Lichteinbezug und Handhabung moderner Technologie um einige Beispiele zu nennen. Ich musste jedoch mit Schrecken feststellen, dass ich dieses Können neu erlernen muss wenn die Kamera mit dem Element Wasser in Kontakt kommt.
Kürzlich hatte ich die erste Gelegenheit mein neues Spielzeug einzuweihen und möchte einige meiner Erfahrung und Bilder teilen, in der Hoffnung das ihr vielleicht auch etwas von meinen Fehlern profitieren könnt.
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Es gibt Tage an welchen man sich einfach sicher ist, dass die Woche nicht besser werden kann. Doch wie ich gerade erlebt habe kann man sich mächtig täuschen.
Die Woche hat gemächlich, aber vielleicht ein wenig mühsam begonnen. Ich durfte Nico mit zwei Open Water Schülern aushelfen welche ihre Mühe hatten sich an die Gegebenheiten unter Wasser zu gewöhnen. Der eine ältere Herr konnte es zum Beispiel nicht lassen ständig durch die Nase zu atmen, was ihm immer wieder die Brille mit Wasser gefüllt hat. Glücklicherweise war er in der Lage diese fachgerecht zu entleeren, jedoch hat er nicht verstanden das man dabei nicht mit den Flossen schlagen muss. Ich war einfach permanent damit beschäftigt ihn und seine Angetraute am Tank zu halten und nach unten oder oben zu ziehen. Jedes mal wenn er durch das Maske entleeren nach oben schoss wollte ihn seine Ehefrau auch noch begleiten und schwamm mit ihm hoch. Hilfreiche Tipps in Form von Gesten meinerseits, wurden einfach ignoriert und mit ignoriert meine ich das er mich nicht mal angeschaut hat wenn ich ihm vor dem Gesicht herumgefuchtelt habe. Für mich eine gute Erfahrung und ich habe gelernt das es manchmal nötig ist mit Gewalt die Leute in Position zu bringen wenn sie nicht spuren.
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Jetzt weiss ich endlich wie sich die ganzen Amis fühlen wenn sie in den überfüllten Wartesälen der öffentlichen Kliniken sitzen, wie man es öfters bei Emergency Room sieht. Seit 5 Tagen plagt mich eine lästige Erkältung mit Fieber (ja schon wieder) und seit gestern hatte ich ein unangenehmes Stechen in der Lunge wenn ich voll einatme. Da ich endlich wieder Tauchen möchte, faste ich den Entschluss mich doch mal in ärztliche Obhut zu begeben, einfach um sicher zu sein das es nichts Schlimmes ist und ich schon bald wieder ins Wasser kann.
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Eigentlich ist es eine Grundvoraussetzung für den Divemaster Kurs, dass man eine komplette Tauchausrüstung besitzt und nicht auf Leihmaterial angewiesen ist. Da wir uns aber gut mit dem Divecenter verstehen, konnten wir uns etwas zusätzliche Zeit beschaffen und doch schon mit dem Training beginnen. Wir waren schon länger damit beschäftigt Preise zu vergleichen und uns über das Equipment zu informieren und nach langem hin und her, war es an der Zeit etwas Geld locker zu machen und endlich in eigenes Material zu investieren.
Unser erster Einkauf besteht aus den Grundkomponenten für das Gerätetauchen. Die Tarierungsweste, erste Stufe, Regulator und Octopus als Notfallautomat sowie dem Tauchcomputer. Neben den Hauptkomponenten bin ich nun auch Besitzer eines Tauchmessers und einer Seilrolle. Jetzt fehlt nur noch Notfallboje, Taschenlampe und eine Tasche für das ganze Zeug.
Spenden sind natürlich immer willkommen

Das Equipment befindet sich im Moment im Tauchcenter, darum kann ich noch keine tollen Bilder liefern aber über eine Komponente möchte ich doch noch ein paar Worte verlieren. Der Tauchcomputer ist für mich als Uhrenliebhaber und Gadget-Freak doch fast der wichtigste Teil meiner Ausrüstung. Ich habe mich dazu entschieden in eine sehr hochwertige Tauchuhr zu investieren da ich nicht gerne zwischen mehreren Uhren wechseln möchte. Ich schätze es eine Uhr, immerwährend am Handgelenk zu tragen und möchte mir keine Gedanken darüber machen ob ich sie auch zu einem Hemd anziehen kann oder nicht. Ein modernes aber nicht billig anmutendes Design ist daher Pflicht.
Rein vom Blickwinkel der Tauchfunktionen wäre das günstigere Modell mehr als genügend gewesen, doch da diese Uhr nicht mit Metalarmband erhältlich ist fiel sie schon früh aus meiner Auswahl. Meine Entscheidung galt schlussendlich dem Suunto D6, einem mächtigen Tauchcomputer in edlem chromo-finish. Der integrierte Kompass, eines der wenigen Features das den D6 vom kleineren D4 unterscheidet ist für mich eher eine Spielerei als ein wirklich nützliches Feature. Ob die Handhabung praktikabel ist wird sich in den nächsten Tauchgängen zeigen. Schon als ich die Uhr zum ersten Mal angelegt habe fühlte sie sich sehr bequem an, auch wenn ich noch ins Einkaufszentrum spazieren durfte um das Band um 5! Glieder zu verkleinern. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Gewicht von 113g, die Uhr ist gut doppelt so schwer wie meine alte und hat auch grössere Ausmasse als meine geliebte Victorinox, welche jetzt für einen Moment in der Suunto Box rasten darf.
Ich freue mich schon auf die nächsten Tauchgänge wenn ich nicht mehr nachfragen muss: „Wie tief waren wir nochmals? Wie lange waren wir unten?“