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Me, Myself & I

20. November 2008 3 Kommentare

Mein Name ist Modi, Chris Modi – Bier gelagert, nicht geschüttelt.

Viele werden sich nun fragen: “Wer ist den bitte Modi?” – Nun, dies bin ich.

Teilweise werden mich die Leser dieses Blogs schon kennen. Wissentlich, oder auch nicht.Meine Person wurde schon des Öfteren in Mike’s Blog erwähnt, mal im Guten… mal im… nicht so guten.In der nächsten Zeit werden die Leser von Justablog.ch auch Einträge von mir zu lesen bekommen.

Nun zu meiner Person. Ich bin junge 23 Jahre alt und wohne momentan im Rorschacherberg.
Meine Freunde nennen mich Modi, dies ist eine Abkürzung von Modano (www.mikemodano.com) da ich seit Jahren ein grosser Fan von diesem Ausnahmetalent bin.
Zu meinen Hobbys zählen Unihockey und Fussball, das Geniessen eines Bieres am Wochenende und diverse andere Aktivitäten.
Einige werden sicherlich noch in späteren Einträgen erwähnt.
Aktuell arbeite ich als IT-Supporter, jedoch nicht mehr allzu lange… Da… Tja, nun wisst ihr warum ich hier schreibe.
Ich beziehe mich hier auf den Eintrag “Big Show” von Mike, denn wir werden gemeinsam den Planeten erobern und unentdeckte Welten erkunden! Die Freiheit geniessen, die Natur entdecken und vieles mehr… und.. du?

So long – Modi

Hilfe, das System ist langsam!

3. Dezember 2007 1 Kommentar

Das Telefon klingelt, der aufgebrachte Mitarbeiter überspringt die übliche Begrüssung und kommt gleich zur Sache: “Das SYSTEM ist LANGSAM”, geistig schlage ich auf den Tisch und antworte dann ruhig “Hmm, interessant, kannst du mir das ein wenig genauer erklären?” frage ich mit beruhigender Stimme, “Ich hab so hänger, ich kann nicht arbeiten, wenn das so weitergeht geh ich nach Hause”, ich koche innerlich und würde am liebsten wüst los schimpfen. Doch kundenorientiert wie ich bin, spezifiziere ich meine Frage: “Kannst du mir sagen was GENAU langsam ist? Ist es SAP oder ist es das Mailprogramm?”

Ein moment Stille, “ALLES!”

Auch wenn man es sich vieleicht nicht vorstellen kann, so schalt es des öfteren an mein Ohr. Es wird gejammert, geflucht und gedroht. Selten sind wirklich persönliche Beleidigen dabei, was aber nicht heisst dass es nicht gelegentlich vorkommt.

Ohne mich selbst zu loben(doch eigentlich schon), möchte ich grössten Respekt für jeden Service- oder Helpdesk, Hotline oder sonstigen IT-Supporter aussprechen. Als wenn die IT selbst nicht schon eine Herausforderung wäre, kommt noch die ständige Belastung durch deren Benützer hinzu. IT Priester, Wunderheiler und Psychologe in einem. Das muss man erst einmal aushalten.

Natürlich möchte ich auch mein Verständnis für die genervten User aussprechen, es gibt kaum etwas lästigeres als ein streikendes Hauptarbeitsmittel. Die Abhängigkeit vom Rechner ist schon so gross, dass kleine Fehler die Leute in einen unsäglichen Stress stürzen den sie umbedingt abbauen müssen. Und die nächste erreichbare Personen ist nun mal der Typ vom Support.

Nach Berichten unabhängiger Testlabors scheint der gemeine IT-Supporter kein Mensch zu sein. Er ist immer erreichbar, ob am Tage oder in der Nacht, ob krank oder auf einer Beerdigung. Er ist in der Lage selbst während der Pause eine unendliche Menge Fehler aufzunehmen, sich zu merken und danach gleich zu lösen. Es wird sogar behauptet IT Betreuer müssen keine Nahrung zu sich nehmen. Sie ernähren sich von den Problemen anderer und den Hörnchen-Resten aus der Tastatur der Kunden!

Ok, das ganze ist vieleicht ein wenig überspitzt, ein ganz kleines bisschen ;-) . Aber solltet ihr nicht aus der Branche sein, überlegt euch mal wie ihr mit euren hilfsbereiten Supportern umspringt. Habt ihr sie auch schon am Morgen abgefangen als sie noch müde mit Jacke und Tasche den ersten Fuss durch die Eingangstür gemacht haben? Hört er euch auch während der Pause aufmerksam zu wenn ihr ihn aufgrund eines privaten Computerproblems ausfragt? Könnt ihr euch erinnern wer nicht auf der Weihnachtsfeier war, weil die Server gepflegt werden mussten?

Solltet ihr euch nun schuldig fühlen, schlage ich vor das ihr euch auch noch durch folgende Liste kämpft, sie ist zwar witzig doch zugleich erstaundlich authentisch:

http://www.sysadminday.com/time.html

Die  Sysadminsday.com Webseite selbst, ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Überlegt euch mal die Freude des Supporters wenn er am Sysadmin Day eine Tasse Kaffee (Grundnahrungsmittel!) von euch spendiert bekommt. Sowas merkt man sich und wer weiss, vieleicht vergrössert sich eure überfüllte Mailbox das nächste mal wie von selbst ;-)

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Maloche, Gewalt und Glitzerzeug

14. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem ich über einen Monat keinen einzigen Eintrag geschafft habe, möchte ich wieder einmal einen bunt gemischten Mega-Beitrag von mir geben. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte aber die Umstände liessen es bis jetzt einfach nicht zu. Here we go…

Persönliches:

Die letzten Wochen waren arbeitstechnisch einfach nur grausam, wenn nicht sogar menschenrechts verletzend. Unter 55-60 Stunden pro Woche ging rein gar nichts. Die anstehenden Projekte und eine mysteriöse Häufung von Supportfällen haben mich voll und ganz eingenommen. Zusätzlich durfte ich mein Büro zügeln und sitze jetzt wieder mit meinen IT Kollegen zusammen. Das Büro ist nicht schlecht, aber wenn es etwas gibt das ich hasse, dann ist es Umziehen. Seis drum, meine Zügel-Credits sind jedenfalls endgültig aufgebraucht.

Am letzen Samstag war ich zur “Abwechslung” mal wieder arbeiten und hatte die freudige Aufgabe den Schulungsraum für das ERP Projekt neu zu staffieren. Vor allem Verkabeln und alles schön zusammenbinden, gehören nicht zu meinen Lieblings Jobs. Ich habe mir die lästige Arbeit jedoch mit einem Bike-Movie auf dem Beamer versüsst. Der Tag endete leider nicht so schön wie ich mir das vorgestellt hatte. Am Abend lag ich schlichtweg flach! Fieber und Gliederschmerzen haben mich glatte 3 Tage beschäftigt.

Ich will ja nicht Jammern aber die Nacht von Sonntag auf Montag war der Horror. Lähmende Schmerzen in den Schultern haben mir das Schlafen verunmöglicht und mich gezwungen die Nacht auf der Couch im Wohnzimmer zu verbringen. Geplagt, frierend und gleichzeitig schwitzend bin ich ab 3:00 Uhr morgens da gesessen. Nach Aspirin und einer vergangenen Stunde bin ich halb sitzend eingenickt. Die Katze war um ca. 5:00 Uhr so freundlich mich zu wecken. In diesem Augenblick war mir klar, dass ich nicht arbeiten gehen kann. Der Anruf beim Chef um ihm von meinem Befinden zu berichten, war auch super. Ich hasse es nähmlich auf Anrufbeantworter zu sprechen und hatte genau dieses Vergnügen.

Weiter hat mir vor allem der Wechsel in die dunkle Jahreszeit irgendwie zu schaffen gemacht. In der Dunkelheit aufstehen und im düstern der Nacht heimkommen hat mich nicht gerade motiviert. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass man sich wieder ein Hobby oder zumindest eine Beschäftigung sucht, mit welcher man ein wenig loslassen kann.

Aufbau Scott Boulder 1997:

Ich habe mir nach meinem ausgiebigen Spark Tuning ein neues Ziel gesetzt. Ich habe mein 10 Jahre altes Scott Boulder ausgegraben. Das Design ist meinem neuen Rad erstaunlich nahe und darum habe ich mir vorgenommen das Gerät wieder fahrtüchtig zu machen.

Schon bei der Zerlegung und genaueren Betrachtung aller Teile, war ich erstaunt über den guten Zustand. Das Bike hat mich in meiner Sekundarschulzeit jeden Tag begleitet. Auch danach bin ich noch fast jeden Tag damit gefahren, ob bei Regen oder Schnee. Es war halt ein Gebrauchsgegenstand und hat definitiv nicht die Pflege erhalten die nötig gewesen wäre. Dennoch sind die meisten Teile unbeschädigt. Den Rahmen zieren unzählige Kratzer und Lackplatzer, jedoch finden sich nur ganz wenige Stellen mit Oberflächenrost.

Bei der Zerlegung hat sich der Montageständer definitiv bewährt. Selbst als ich rohe Gewalt angewendet habe um die Pedale abzukriegen oder die Kurbeln zu malträtieren. Weiterhin eine Empfehlung für jeden Hobbyschrauber!

Die lieben Kurbeln:

Ein Graus sag ich euch. Nicht weniger als eine Stunde habe ich gebraucht um die Kurbeln mit dem neu erworbenen universal Kurbelabzieher zu entfernen. Vor allem das “universal” hat mich eine menge Zeit gekostet. Ich habe alte LX Kurbeln und diese werden bekanntlich auf eine Vierkantwelle gesteckt geschoben gepresst, was auch immer. Natürlich hat das UNIVERSAL Werkzeug nicht gepasst und weil ich nicht länger warten wollte habe ich so einiges ausprobiert bis ich siegreich war.

Ich habe so ziemlich alles in die hohlen Achsen gesteckt was mir in die Finger kam um die Kurbeln runter zu stossen. Vom Messingring (verbogen) zu cent Münzen (verbogen), nichts hat geholfen. Zu guter letzt habe ich mir eine passende Schraube geschnappt und eine Mutter aufgeschraubt. Schon bei den ersten Drehungen des Schraubenschlüssels war der Widerstand nicht besonders gross. Ich war überzeugt ich hätte die Schraube mitsamt der Mutter in die Achse gedrückt was einiges an Kosten bedeutet hätte, mein Projekt vor dem sterben zu retten. Nach einer weiteren Drehung fiel die Kurbel inklusive Werkzeug auf den Boden. Ich war vielleicht erleichtert sage ich euch.

So weit so gut. Jedoch fand ich die Kurbeln mit dem matten angelaufenen Aluminium einfach nicht besonders hübsch. Ich war schon soweit die Dinger zu kübeln bevor mein Vater auf eine brillante Idee kam. Er griff in den Schrank und überreichte mir ein wahres Wundermittel. Politurpaste! Mit einem kleinen Klecks Paste und Baumwollfetzen rieb ich ein bischen auf der Kurbel und siehe da, eine fast spiegelglatte Oberfläche kam zum Vorschein. Nach weiteren Durchgängen auf beiden Kurbeln war das Ergebnis einfach nur herrlich. Spiegelglanz vom feinsten. Natürlich sieht man doch noch einige Kratzer und Riefen aber im Vergleich zum Orginal Zustand eine Augenweide. Auch meine alte Rock Shox Indy bekam eine Abreibung und erhielt einen Hauch von Stil.

Ich lebe noch

22. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Wie erwähnt geht es langsam aber sicher auf die Ferien zu. Als Einzelkämpfer in der Informatik eines 250 Personen umfassenden Betriebs hat man es immer schwer eigene Bedürfnisse umzusetzen, wozu natürlich auch längere Ferien zählen. Durch die grosse Anzahl Arbeitsplätze, Systeme und Maschinen geht es jeden Tag rund. Langeweile im üblichen Sinn kommt sicher nie auf. Umso mühsamer wird es mal ein paar Wochen Abstand zu gewinnen und die Batterien zu regenerieren.

“Hallo, hallo Michael…” ich drehe mich um, gedanklich bereits auf ein nichtiges Computer Problem gefasst antworte ich “Jaa, was ist den?”. “Ich lebe noch!” lacht mich der Mitarbeiter an. “Hä, was ist los?” “Na ich lebe noch, dachte ich sag dir das mal weil ich so lange schon keine Probleme mehr hatte”. Ich grinse ein wenig künstlich und sage scherzhaft, dass mir die Arbeit auch so nicht ausgehe.

Grundsätzlich war der Spruch natürlich eher als Lob gemeint, doch wenn man jeden Tag im Gang, in der Pause ja sogar während dem Essen auf irgendwelche Computerprobleme angesprochen wird, leidet die Freundlichkeit enorm. Irgendwann wird man zynisch und gibt auf jede Frage eine mehr oder minder doofe Antwort. Kundenorientierung und Service ist etwas anderes und daher wird es einfach mal wieder Zeit etwas Abstand zu gewinnen.

Ich hatte seit letztem Oktober keine Ferien mehr bzw. nur eine Woche am Stück. Einzelne Tage oder eine Woche bringen in sachen Erholung gar nichts, ich brauche alleine4-6 Tage um die Arbeit aus meinen Gedanken zu verbannen. Daher sind heuer mindestens zwei Wochen fixiert. Neben der körperlichen Ertüchtigung werde ich mal wieder meinen Kleiderschrank aufstocken, neue Schuhe kaufen und meine eigenen Informatik Problemchen Lösen.

Wie es so schön heisst: “Des Schusters Kinder haben die schlechtesten Sohlen” (oder so ähnlich)

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